Weierweid

Building on the existing interplay between natural and cultural landscapes, the landscape design for the Weierweid site creates a diverse network of open spaces. These range from the central square, meeting places, ski lift and sports facilities to community gardens and walking trails that extend along the forest edge.

Location St.Georgen, St. Gallen, Switzerland
Size 10 ha
Time Frame 2024–2026
Client Mettler Entwickler AG
Commission Type Urban Study
Landscape Architecture Studio Céline Baumann
Architecture Herzog & de Meuron

EN    Defined by large-canopied trees such as lime, sessile oak and hackberry, St. Georgen-Platz forms an important hinge between the existing village centre and the new Weierweid neighbourhood. The residential clusters extend along the Demut Valley and are framed by traffic-calmed, paved streets. The residential buildings within the clusters feature front gardens and communal garden spaces with designated areas for play and gathering. Loosely arranged hedges and a diverse selection of shrubs, including Cornelian cherry, hawthorn, privet and field maple, mediate between public, communal and private uses. The ski lift is naturally integrated into the neighbourhood. In addition to its active use during the winter months, the area provides an accessible green space that can be used throughout the year.
      Both the shooting range building and the cemetery retain their open visual connections to the surrounding landscape. The new shooting tunnel is carefully integrated into the landscape, while a belvedere acts as a connecting element between the historic shooting range building and the wider landscape. At the edge of the settlement, the community gardens form a valuable transition to the adjacent natural landscape. Loose groups of hazel, serviceberry and currant shrubs are complemented in places by fruit trees. Ecological connectivity is further strengthened both within and beyond the settlement. A buffer is maintained towards Falkenwald to protect flora and fauna. At the same time, the new stream alignment carefully integrates the watercourse into the landscape and ensures the controlled discharge of surface water into the Weierweidbach.

DE    Das Areal Weierweid liegt an einer wichtigen Schnittstelle zwischen dem Dorfkern von St. Georgen und dem Tal der Demut. Der Entwurf für die Aussenräume greift die bestehenden Qualitäten dieser Verzahnung von Natur- und Kulturraum auf und schafft ein vielfältiges Angebot an unterschiedlichen Freiräumen – vom Platz über Treffpunkte, Skilift und Sportflächen bis hin zu gemeinschaftlichen Gärten und Wanderwegen am Waldrand. Geprägt von hochkronigen Bäumen wie Linden, Zerreichen und Zürgelbäumen, bildet der St.-Georgen-Platz ein wichtiges Scharnier zwischen dem bestehenden Dorfkern und dem neuen Weierweid-Quartier. Die bewohnten Schollen erstrecken sich entlang des Tals der Demut und werden von verkehrsberuhigten, gepflasterten Strassen flankiert. Die Wohngebäude innerhalb der Schollen verfügen über Vorgärten und gemeinschaftliche Gartenräume mit gezielten Spiel- und Aufenthaltsangeboten. Locker gruppierte Hecken und eine vielfältige Auswahl an Kleingehölzen, darunter Kornelkirsche, Weissdorn, Liguster und Feldahorn, vermitteln zwischen öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Nutzungen. Der Skilift wird selbstverständlich in den Siedlungsraum eingebunden. Neben seiner aktiven Nutzung in den Wintermonaten entsteht hier ein niederschwelliges Grünraumangebot, das ganzjährig genutzt werden kann.
     Sowohl das Schützenhaus als auch der Friedhof behalten ihre freien Blickbeziehungen in die umliegende Landschaft. Der neue Schiesstunnel wird in die Landschaft integriert, während ein Belvedere als Verbindungselement zwischen dem historischen Schützenhaus und dem übergeordneten Landschaftsraum dient. Die Familiengärten bilden am Siedlungsrand einen wertvollen Saum zum angrenzenden Naturraum. Lockere Strauchgruppen aus Hasel, Felsenbirne und Johannisbeere werden teilweise durch Obstbäume ergänzt. Darüber hinaus wird die ökologische Vernetzung sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Siedlungsgebiets gestärkt. Zum Falkenwald wird zum Schutz von Flora und Fauna Abstand gehalten. Gleichzeitig ermöglicht die neue Bachführung eine sorgfältige Einbettung des Gewässers und gewährleistet die kontrollierte Einleitung des Oberflächenwassers in den Weierweidbach.

Team SCB: Céline Baumann, Juan Brunetti, Magdalena Smoter